Werktext
Das Pony grast, und das Kind berührt die Erde.
Je näher man einander ist, desto weniger Worte braucht es.
Wer lange Seite an Seite lebt, weiß auch ohne Blick, dass der andere da ist.
Ein gewöhnlicher Mittag, ohne großes Ereignis.
Eine Zeit, in der man nahe ist, ohne gerufen zu werden, zusammen, ohne
hinzusehen.
Diese Stille ist der Alltag Jejus.
Schlüsselkontext
Byun Shi-Ji war ein koreanischer Maler der Moderne und Gegenwart, der Jejus Fūdo nicht als Kulisse, sondern als Bedingung des Daseins malte. Einsamkeit, Warten, Wind und die Farbe trockenen Grases verbinden seine Kunst zu einem glokalen koreanischen Modernismus.
