Werktext
Allein zu leben heißt nicht, von der Welt abgeschnitten zu sein.
Es heißt, mit dem Wind zu atmen.
Sich mit dem Baum zu neigen.
Den eigenen Ort zu wahren, während man einem sich entfernenden Boot
nachblickt.
Einsamkeit ist kein leerer Ort, an dem niemand ist.
Sie ist ein Ort, an dem ein Mensch bei sich selbst tief verweilt.
Schlüsselkontext
Byun Shi-Ji war ein koreanischer Maler der Moderne und Gegenwart, der Jejus Fūdo nicht als Kulisse, sondern als Bedingung des Daseins malte. Einsamkeit, Warten, Wind und die Farbe trockenen Grases verbinden seine Kunst zu einem glokalen koreanischen Modernismus.
